Erste Schweizer Karte von Defibrillator Standorten publiziert

Karte mit Standorten von Defibrillatoren AED für Laien in der Schweiz

Ein Mitarbeiter der Einsatzleitzentrale von Schutz & Rettung Zürich hat ehrenamtlich eine erste Landkarte der Standorte von Defibrillatoren in der Schweiz publiziert.

Bis anhin existierten nur kantonale oder regionale Verzeichnisse von Standorten.

Das Ziel von defikarte.ch ist, dass ein Laie im Herznotfall raschmöglichst herausfindet, wo sich der nächste öffentlich zugängliche Defibrillator befindet. Die Karte kann mit dem Smartphone mit Internetverbindung genutzt werden.

Die Karte des Initianten Christian Nüssli ist noch nicht vollständig. Die vorbildliche, engagierte Einzelperson hinter der Karte ist auf weitere Defibrillator-Meldungen angewiesen, damit die Karte wirklich alle «Defi»-Standorte beinhaltet und aktuell bleibt. Wer einen Standort kennt, kann auf www.defikarte.ch überprüfen, ob das Gerät schon eingetragen ist. Falls nicht, so kann jeder beim «Karten-Wikipedia» OpenStreetMap einen kostenlosen Account eröffnen und sein Wissen selber einpflegen.

Gemeinden könnte die Karte bei Public-Access-Projekten ebenfalls helfen: Sie können überprüfen, wo öffentlich zugängliche Defibrillatoren fehlen oder ob vorhandene Geräte nicht optimal platziert oder verteilt sind sind. Ein Defibrillator, den ein Laie einsetzen kann, muss so rasch wie möglich verfügbar sein: Jede Minute sinkt die Überlebenschance eines Herzstillstand-Opfers um 10%.

Defibrillator Biasca, Kanton Tessin
Reavita-Kunde Kanton Tessin, Gemeinde Biasca

Verschiedene Notruf-Zentralen (Notruf 144) registrieren AEDs ebenfalls, leider noch nicht alle. In folgenden Kantonen ist die sinnvolle Registrierung heute möglich: BS, BL, BE, FR, JU, GR, LU, NW, OW, UR, SZ, SO, SG, AI, AR, GL, TG, GE, VD, NE, VS, TI. Diese Registrierung stellt im Herznotfall beim Anruf auf Tel 144 sicher, dass der nächste Defibrillator rasch gefunden und gleichzeitig die Rettungskette sicher in Gang gesetzt wird.

Reavita AG, Betreiber von rettungskette.ch, rüstet seit 2000 tausende von Schweizer Firmen, Spitäler und Gemeinden mit laiengerechten Defibrillatoren aus. Zudem bieten wir Service-Miete von Defibrillatoren, Konzeption von Public-Access-Projekten und professionelle Notfall-Schulungen. Reavita war u.a. beim bedeutendsten Schweizer Defibrillations-Programm des Kantons Tessin von Anfang an involviert.

Bitte tragen Sie Ihre zumindest zeitweise öffentlich zugänglichen Geräte bei defikarte.ch ein und bei der Notrufzentrale 144 ein, wo das möglich ist. Sie helfen, ein Leben zu retten. Herzlichen Dank.

Covid-19: So reinigen und desinfizieren Sie Philips-Defibrillatoren

Defibrillator Reinigung bei Corona und Covid-19

Grundsätzlich: Halten Sie sich an die Massnahmen zur Covid-19-Infektionskontrolle, wie sie in den bestehenden Richtlinien festgelegt sind.

Es ist wichtig zu beachten, dass nachfolgende Empfehlungen nicht dazu gedacht sind, bestehende nationale Richtlinien oder etablierte Krankenhausprotokolle und befolgte, veröffentlichte Richtlinien und medizinische Literatur zu ersetzen.

Reinigungs- und Desinfektionsempfehlungen für Philips AED:

  • Reinigungsmittel auf ein weiches, fusselfreies Tuch auftragen oder ein Einwegtuch verwenden. Das Tuch oder Wischtuch sollte gesättigt sein, aber nicht tropfen.
  • Wischen Sie das Reinigungsmittel über die gesamte Aussenfläche und den Bildschirm des Geräts.
  • Desinfektionsmittel auf ein weiches, fusselfreies Tuch auftragen oder ein Einwegwischtuch verwenden. Das Tuch oder Wischtuch sollte gesättigt sein, aber nicht tropfen.
  • Desinfektionsmittel über die gesamte Aussenfläche des Geräts wischen.

Geeignete Reinigungs- und Desinfektionsmittel für Laien-Defibrillatoren von Philips:

Im Folgenden sind für jedes Philips-Gerät zugelassene Methoden und Mittel aufgeführt, die mit der WHO und der CDC übereinstimmen:

Reinigen des Defibrillators bei Corona und Covid-19 Bedingungen

Klicken Sie zur Vergrösserung auf die Graphik.

Eine vollständige Liste normaler Reinigungsanweisungen finden Sie in der Gebrauchsanleitung für Ihr Philips-Gerät (oben genannte Modelle).

Achtung:

Bitte stellen Sie die von Philips empfohlenen Listen der Reinigungs- und Desinfektionsmittel der Abteilung für Infektionskontrolle des Krankenhauses zur Verfügung. Informieren Sie die Leistungserbringer im Gesundheitswesen darüber, dass die Verwendung von Mitteln, die nicht auf den von Philips empfohlenen Listen stehen, den Kunststoff beschädigen, Risse entstehen lassen und einen Austausch des Geräts erforderlich machen können.

Referenzen:

World Health Organization (WHO). Infection prevention and control during health care when novel coronavirus (nCoV) infection is suspected: Interim Guideance (PDF)

Interim Clinical Guidance for Management of Patients with Confirmed Coronavirus Disease (COVID-19): Centers for Disease Control

rettungskette.ch und Defibrillatoren AED von Philips

Reavita AG, Betreiber von rettungskette.ch, ist der einzige, von Philips autorisierte Vertragspartner in der Schweiz und dies seit dem Jahr 2000.

Bevor Sie einen Defibrillator kaufen: Was zu beachten ist

Evaluation Laien Defibrillator Checkliste

Eine Checkliste hilft Ihnen bei der Entscheidung, welcher Defibrillator für Laien für Sie, Ihre Organisation, Ihre Kommune sinnvoll ist.

Definition Defibrillator AED:

Ein Automatisierter Externer Defibrillator (AED) ist ein medizinisches Gerät. Es wird auch Laien Defibrillator genannt. Mit dem Gerät kann man defibrillierbare Herzrhythmusstörungen behandeln, indem der Ersthelfer Stromstösse abgibt.

Ihr Notfall- und Rettungskonzept:

Sind die optimale Anzahl AED, das passende Modell und deren Standorte klar? Ebenso Wartung, Überprüfung der Einsatzbereitschaft und Verantwortlichkeiten? Oder benötigen Sie mehr Informationen bzw. externe Unterstützung?

Geplante Standorte für Defibrillatoren:

Muss der Laie den Defibrillator nur im Innenraum oder auch im Outdoor-Bereich anwenden können?

Spezielle Umgebungseinflüsse:

Gilt es Spritzwasser, Staub oder Lärm zu beachten? Dann sollte Ihr AED Schutzart IP55 nachweisen (internationale Norm analog ISO und DIN EN).

Wer sind die Ersthelfer?

  • Welche Sprachen sprechen sie? (für mündliche Anweisungen durch das Gerät)
  • Haben die Ersthelfer Schulungsbedarf?
  • Wie unterstützt das Gerät den Ersthelfer: Sprachlich, visuell oder via live-Gespräch mit der Notfallzentrale (144)?

Wer sind Patienten?

Gefährdet sind Erwachsene allen Alters, aber auch Kinder. So können Kinderschlüssel und Kinderelektroden wichtig sein (aus medizinischer Sicht wie bei Folgekosten).

Zulassung/Richtlinienkonformität in der Schweiz:

  • Ist der Defibrillator konform mit den Vorschriften für Medizinprodukte in der Schweiz (MDR / swissmedic)?
  • Sind die Richtlinien zur Wiederbelebung des Swiss Resuscitation Councils (SRC) im Gerät umgesetzt?
  • Einsatz in Bahn/Flugzeug/Schiff: Ist das Gerät dafür in der Schweiz zugelassen?

Fakten zur Anwendung des Defibrillators:

Die Betriebsanleitung/Bedienungs-Anleitung des Herstellers ist die beste Informationsquelle: Sie ist integraler und verbindlicher Bestandteil des Defibrillators als medizintechnisches Gerät. Neben dem Preis müssen Sie wissen:

  • Darf das Gerät ohne Kenntnisse der Bedienungsanleitung eingesetzt werden?
  • Darf es von jedem Laien ohne Schulung sicher eingesetzt werden, also auch im Zweifelsfall?
  • Darf es bei Herzschrittmachern eingesetzt werden?
  • Darf es bei feuchtem oder leitendem Grund (nasser Rasen, Schnee, Metall…) eingesetzt werden?

Aufbewahrungsort:

  • Ist ein robuster Wandkasten nötig? Ein schönes Design? Ein Diebstahlalarm? Eine Heizung? Signalisationsschilder?

Einsatzbereitschaft und Wartung:

  • Wird die Einsatzbereitschaft des AED gemäss Angaben in der Bedienungsanleitung überprüft (Batterie, Akku, Klebeelektroden)?
  • Wie: Selbsttest des Geräts, Sichtkontrolle, Remote-Monitoring?
  • Durch wen? Eigene Mitarbeitende oder AED-Verkäufer (Service-Wartung)?
  • Ist Original-Ersatzmaterial in kurzer Zeit verfügbar (wie Batterien und Elektroden)?

Garantie/Service/After Sales Care in der Schweiz:

  • Ist der Verkäufer autorisierter Schweizer Partner des Herstellers oder woher stammt das Gerät?
  • Gibt es eine mehrjährige Garantie?
  • Wer übernimmt Garantieleistungen in der Schweiz (Hersteller-Garantie ist nur beim Kauf vom autorisierten CH-Partner gültig)?
  • Erhalten Sie ein Leih- oder Ersatzgerät falls nötig?
  • Erhalten Sie in der Schweiz rasch Software-Updates und Optimierungen?
  • Wer liest aus dem AED die Notfall-Daten nach einem Einsatz Datenschutz-gerecht aus?

Schulung der Ersthelfer:

  • Sind die Ersthelfer in CPR und der Handhabung des AED eingewiesen und werden sie laufend weitergebildet (empfehlenswert)?
  • Wer macht praxisnahe Reanimationskurse (BLS-CPR-AED)?
  • Sind richtige Trainingsgeräte verfügbar?

Defibrillator kaufen oder mieten?

Je nach Notfallkonzept und Situation bietet sich das Mieten der Geräte inklusive Service oder der Kauf an.

Weitere Informationen zu Laien Defibrillatoren:

Gut zu wissen:

Jede in der Checkliste genannte Anforderung kann Reavita, Betreiber von rettungskette.ch, erfüllen. Wir haben die Experten, die Autorisierung, ausgewählte Laien Defibrillatoren samt Zubehör, Garantie und Service, und 20 Jahre Erfahrung.

Kontaktieren Sie uns jetzt per Live-Chat, Telefon 044 466 80 66 oder E-Mail für eine unverbindliche, kostenlose Beratung.

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Greifenseelauf: Warum wir Defibrillatoren für Sportler bereitstellen

Defibrillatoren AED beim Greifenseelauf verfügbar bei Herzstillstand beim Sport

15‘000 Teilnehmer erwarten die Organisatoren zum 40. Greifenseelauf in Uster. Auch dieses Jahr stellt Reavita – Anbieter von rettungskette.ch – 10 Defibrillatoren für die Ersthelfer vor Ort bereit.

In diesem Falle ist der AED “HeartStart FRx” ideal, denn das Modell ist outdoor-erprobt und auch bei strömenden Regen gefahrlos einsetzbar. Zudem ist das Elektroden-Set für jedes Alter und jeden Brustkorb geeignet und es können auch Kinder dank dem speziellem Kinder-Modus gerettet werden.

Zu wenig bekannte Gefahr: Herztod beim Sport

Es ist zu wenig bekannt, dass plötzlicher Herzstillstand und damit Lebensgefahr auch bei sportlichen Menschen möglich ist. Regelmässig wird bekannt, dass sogar Profi-Sportler betroffen sind oder gar den Herztod erleiden. Wenn beim Sport ganz plötzlich das Herz versagt, ist dies meist wegen einer unerkannten Vorerkrankung des Herzens. Ursache dieser Herzerkrankung kann zB. eine nicht richtig auskurierte Grippe sein, bei der ein Läufer zu früh wieder ins Training einstieg.

Leider erkennt man im Alltag vielfach keine Beschwerden oder andere Symptome einer Herzerkrankung oder der drohenden Gefahr eines Herzinfarkts oder gar Herzstillstands. “Bei mehr als drei Viertel (der Opfer von Herzstillständen beim Sport) lassen sich keine strukturellen Herzerkrankungen oder anderen Veränderungen aufspüren, die zuvor bei einer kardiologischen Untersuchung hätten auffallen müssen”, schreibt die “Ärztezeitung”.

Wir freuen uns, dass wir Partner des 40. Greifenseelaufs sind und wünschen allen Hobbyläufern, ambitionierten Amateuren und den Elitesportlern, den prominenten Gästen und weiteren Besuchern einen ungetrübten, wunderschönen Tag.

Der AED Defibrillator für draussen

 
Dieser AED hat Schutzklasse IP5X/IP5KX für speziellen Schutz gegen Staub, Wasser, Metall und Schläge. Er übersteht Strahlwasser, Lasten von bis zu 227 kg und einen Aufschlag aus einem Meter Höhe auf einen Betonboden.

Wer sich optimal vorbereiten möchte: Der outdoor-erprobte AED Heartstart FRx ist im AED-Shop erhältlich und im Service-Miet-Modell.

(Foto: Greifenseelauf)

Eine spezielle Rettung vor dem Herztod

Defi Säulen nach Kärtner Vorbild für Schweizer GEmeinde und Kommune

Seit Ende 2017 verfolgt das Rote Kreuz Österreich das Ziel, Kärnten flächendeckend mit Defibrillatoren zu versehen.

Dabei kommen Defibrillatoren von Philips zum Einsatz die in einer „Defi-Säule“ jederzeit verfügbar sind.

Dieser Tage kam es im Dorf St. Veit dank dem Defibrillationsprogramm der Gemeinde zu einer speziellen Rettung: Der Vizebürgermeister und ein Gemeinderat von St. Veit waren zufällig vor Ort und retteten das Leben des Opfers eigenhändig mit Herzdruckmassage und einem Stromstoss des AED. Dies meldet die Zeitung “5min.at”.

Leider sind Schweizer Gemeinden sind leider nicht vergleichbar gut vorbereitet wie diejenigen in Kärnten, das zeigte kürzlich eine Schweizer Studie.

Spezielle Vorteile der Defi-Säulen

Das Kärtner Programm hat spezifische Vorteile, die sich auch in jeder Schweizer Gemeinde nutzen lassen. Das Rote Kreuz erklärt es so: “Der wesentliche Vorteil der Säulen gegenüber einem anderen öffentlich zugänglichen Defi ist die automatische Direktverbindung des Defis zur Rettungsleitstelle des Roten Kreuzes. Über eine in den Defi integrierte Freisprecheinrichtung erfolgt die unmittelbare Kontaktaufnahme der Rettungsleitstelle mit dem Anwender.

Ein in das Gerät integriertes GPS sendet der Rettungsleitstelle außerdem immer die aktuellen Standortdaten des Gerätes, so dass die Rettungskräfte direkt zum eingesetzten Gerät dirigiert werden können, auch dann, wenn es von der Säule entfernt wird. Ein weiterer Vorteil der GPS-Datenübertragung ist die gleichzeitige Diebstahlsicherung der Geräte. Sollte ein Gerät missbräuchlich entwendet werden, wird von der Rettungsleitstelle automatisch die Polizei verständigt. Der Defi in der Säule ist für den Betreiber praktisch wartungsfrei, da das Gerät automatisch mit Philips kommuniziert und etwaige Wartungsarbeiten selbständig meldet.”

Als einziger von Philips autorisierter Schweizer Partner, kann Reavita, Betreiber von rettungskette.ch, entsprechend Defibrillatoren AED, Safe-Boxen, Vernetzung mit „Defi-Säulen“ in ihrer Gemeinde aufbauen. Nutzen Sie die Erfahrung seit der Firmengründung im Jahr 2000. Kontaktieren Sie uns.

Studie: „In Schweizer Gemeinden fehlen Notfallkonzepte“

Defibrillator Konzept Gemeinde KMU eine wissenschaftliche Studie über die Schweiz

Die Risikokultur und die medizinischen Notfallkonzepte von Schweizer Gemeinden sind ungenügend. Dies bemängelt eine aktuelle Studie von Prof. Dr. Volker Schulte, Dozent für Gesundheitsmanagement, Gesundheitspolitik und Gesundheitsökonomie, der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW).

Ein bisschen besser sieht die Situation laut der Studie bei KMU aus: „Während bei KMU zumindest eine Sensibilisierung für ein Risikomanagement und damit für das Vorhandensein einer Risikokultur feststellbar ist, fehlt sie bei Gemeinden zum Grossteil“, so Schulte in der “Handelszeitung”.

Es brauche insbesondere bei Herzinfarkt und Herzstillstand Notfallkonzepte, Notfallbeauftrage, systematische, regelmässige Schulung aller Notfallbeauftragten, flächendeckend öffentlich zugängliche Defibrillatoren in Gemeinden, sowie regelmässige Wartung der Geräte und Schutz vor Vandalismus.

Gemeinden sollten sich nicht primär auf den Rettungsdienst verlassen, so der Wissenschafter: Laut Schulte dauert es durchschnittlich 10 bis 15 Minuten, bis die Rettungskräfte nach Alarmierung vor Ort sind. Ein Defibrillator sollte aber viel schneller verfügbar sein.

Es bestehe grosser Handlungsbedarf bei Gemeinden, die Rettungskette für Herznotfälle auszubauen. Auf die Frage der “Linth Zeitung” – Müssen die Gemeinden mehr Defibrillatoren zur Verfügung stellen? – antwortet der Experte: „Ja, unbedingt. Es müssen erstens an zentraler Stelle Defibrillatoren aufgestellt werden, beispielsweise neben Briefkästen, bei der Post, der Gemeindeverwaltung oder beim Ortsladen. Darüber müssten die Leute informiert werden. Zweitens wäre es hilfreich, den Menschen zu erklären, wann man diese einsetzt, dass sie einfach zu handhaben sind. Drittens kann man die Gefahr des Vandalismus eingrenzen.“

Notfallkonzept, Defibrillatoren, Sensibilisierung: Reavita-Erfahrungen bestätigt

Diese Ergebnisse decken sich mit der Erfahrung die Reavita, Betreiber der Plattform rettungskette.ch, seit dem Jahr 2000 gesammelt hat. Dies z.B. im Kanton Tessin, wo Reavita von Anfang an ins grösste Notfallmanagement-Projekt der Schweiz involviert war.

(Foto: Dennis Jarvis, CC BY-SA 2.0)

Nun erfüllt ein einziger Defi strengste US-Zulassungskriterien “OTC”

Strengste Zulassungskriterien FDA erfüllt vom HeartStart HS1

Wir freuen uns, dass Philips von der sehr strengen US Food and Drug Administration (FDA) die Zulassung (Premarket Approval PMA) für den AED Defibrillator HeartStart HS1 OnSite/HS1 Home erhalten hat. Die Zulassung gilt auch für alle Zubehörteile wie Batterien und Elektroden.

Es ist die “Over-the-Counter”-Zulassung (OTC). Dies bedeutet konkret, dass der AED in den USA ohne ärztliche Verschreibung gekauft werden kann. Diese Zulassung erhält nur ein medizinisches Hilfsmittel, das für die breite Öffentlichkeit sicher und wirksam ist – sowohl für den Helfer wie das Opfer.

“PMA ist die strengste Art von Verkaufs-Zulassung”, so die Aufsichtsbehörde.

Konkret heisst dies:

  • Der Philips HS1 ist der erste und einzige AED, der die Over-the-Counter-Zulassung hat.
  • Es ist der erste und einzige AED, der von der US-Regierung für den Einsatz im Privathaushalt klassifiziert ist.
  • In der Schweiz ist Reavita (Betreiber von rettungskette.ch) einziger von Philips autorisierter Partner für den Verkauf des Philips HS1/Home AED.

Die Zulassung basiert auf dem FDA-Prozess der wissenschaftlichen und regulatorischen Überprüfung, um die Sicherheit und Wirksamkeit von Medizinprodukten der Klasse III zu bewerten und zu zertifizieren. Geräte der Klasse III sind zB. solche, die menschliches Leben unterstützen oder erhalten.

Damit hat der HeartStart HS1 die strengsten Tests bestanden und die Hunderttausenden technischen, klinischen und Produktionsdaten von Philips überzeugten die Aufsichtsbehörde.

Massgeschneidertes Angebot mit Schweizer Garantie-Leistungen

Der Defibrillator AED HeartStart HS1 für jedermann ist in unserem sicheren Schweizer Shop erhältlich.

Die Alternative: das spezielle Service-Miet-Paket zum Fixpreis.

Ergänzende Informationen

Sollte ein Defibrillator in Schweizer Haushalten verfügbar sein? Wir haben die Hintergrund-Informationen zusammengestellt.

First Responder defibrillieren mit Rettungskette.ch/Reavita

In Genf sind Defibrillatoren AED von Philips Teil der Rettunskette und des First-Responder-Programms wie im Kanton Tessin

Gleich zwei Mal publizierten Medien Artikel über Kunden von Reavita, dem Betreiber von rettungskette.ch. In Genf startet ein First-Responder-Programm namens “Save a Life” nach dem Vorbild des Kantons Tessin. An diesem vorbildlichen Programm waren wir von Anfang an beteiligt. Das Foto zum Artikel aus Genf zeigt einen der bei uns erworbenen Laien-Defibrillatoren in einer sicheren Box in Genf. Beides ist im AED-Shop online verfügbar – mit Schweizer Service und Garantieleistungen.

Der zweite Artikel stammt vom Bodensee, aus der Region Arbon: Dort fand eine Schulung statt, wie man bei einem Herzstillstand reanimiert und den Philips Defibrillator AED nutzt. Bemerkenswert: Das Gerät wurde von Sponsoren zur Verfügung gestellt. Wir helfen Ihnen gerne mit Rat und Tat auch dabei, einen AED zu spenden.

Mitarbeiter rettet Kollegen mit HeartStart HS1

In einem führenden Zentralschweizer Industriebetrieb musste gestern ein Mitarbeiter einen Kollegen reanimieren, der einen Herzstillstand erlitt.

Die Rettung gelang. Der Ersthelfer musste dazu 2 Schocks abgeben. Laut der Firma ist der Patient auf dem Weg zur Besserung. Er konnte die Intensivstation wieder verlassen.

Die Firma hat Reavita AG, Betreiber von rettungskette.ch, gebeten, die Auslese der auf dem Defibrillator gespeicherten Daten zuhanden der Ärzte vorzunehmen. Dies ist ein Kundenservice von Reavita.

Zum Einsatz kam dabei der Laien-Defibrillator AED Philips HeartStart HS1 von Reavita.