Aktuelle kardiologische Erkentnisse: Viele von Long Covid betroffen

Bei Long Covid spielt Herzmuskelentzündung und andere kardiologische Risiken eine Rolle

Obwohl COVID-19 ursprünglich für eine Atemwegsinfektion gehalten wurde, hat sich inzwischen herausgestellt, dass die Infektion unter anderem auch das Herz bedroht. COVID-19 hat eine ganze Reihe von Effekten auf das kardiovaskuläre System, dazu gehören Herzrhythmusstörungen, Herzmuskelentzündungen (Myokarditis), Kardiomyopathie sowie akutes Koronarsyndrom und Herzinfarkt.

Dies betrifft bis anhin nicht nur Menschen mit bestehenden Herzproblemen und gefährdet auch solche mit nur mildem Krankheitsverlauf.

Gibt es anhaltende oder sogar bleibende Schäden – Long Clovid oder Post Covid genannt – oder verschwinden sie irgendwann? Dazu kann die Forschung noch nichts Abschliessendes sagen. Für Personen, die wegen Covid-19 ins Spital mussten, schätzt das deutsche Robert-Koch-Institut die Wahrscheinlichkeit von Langzeitschäden auf 40%.

Zu befürchtende Schäden bei COVID-19:

“Besonders gefürchtet ist dabei eine Herzmuskelentzündung (Myokarditis), wie sie auch in Zusammenhang mit der Grippe und anderen Infektionen auftreten kann.” (NZZ, 16.1.2021). In schwereren Fällen kann eine Myokarditis zu Herzversagen, einem Herzinfarkt, Schlaganfall und sogar plötzlichem Herzstillstand führen.

Eine beträchtliche Anzahl von COVID-19-Patienten hat auch thromboembolische Erkrankungen oder Blutgerinnsel und Herzrhythmusstörungen entwickelt.

Menschen mit vorbestehenden Herzproblemen – wie Bluthochdruck, Übergewicht, hoher Cholesterinspiegel und hoher Blutzuckerspiegel – haben ein grösseres Risiko für schlimmere Schädigungen, falls sie an COVID-19 erkranken.

Langsame Genesung – Long Covid/Post Covid

Laut dem britischen Amt für Statistik leidet jeder 10. COVID-19-Erkrankte nach 3 Monaten immer noch an den Folgen. Der Epidemiologe Milo Puhan (Universität Zürich) sagte zu “Watson” dass das Risiko für längerfristige Beschwerden selbst bei einem milden Verlauf der Krankheit bei rund 20% liege.

“Warum sich manche Menschen nur sehr schleppend von Covid-19 erholen, ist eine brennende Frage. Als mögliche Gründe gelten einerseits Fehlfunktionen des Immunsystems und andererseits Schädigungen der Organe, darunter der Lunge, des Herzens, der Blutgefässe und des Gehirns”, so die “NZZ” am 16.1.2021. Und: “Es zeichnet sich ab, dass Long Covid insbesondere für die Invalidenversicherung (IV) zu einer Belastungsprobe werden könnte.”

Was tun?

  • Angesichts der beträchtlichen Schäden wird empfohlen, dass Menschen mit einer vorbestehenden Herzerkrankung ihren Lebensstil entsprechend anpassen.
  • Winter ist Grippezeit und damit Myokarditis-Saison. Symptome und Risiken – beispielsweise durch Sport – haben wir hier zusammengefasst.
  • Herzschädigungen bleiben leider oft unerkannt. So erliegen selbst regelmässig medizinisch kontrollierte Spitzensportler und Junge einem Herzstillstand. Ihr Kardiologe kann Sie entsprechend untersuchen.
  • Sie sollten sich selbständig darauf vorbereiten, bei lebensbedrohlichem Herzstilstand innert Minuten handeln zu können. Mit einem bewährten Defibrillator für Laien vom autorisierten Schweizer Spezialisten können Sie risikolos handeln.

Was jeder Laie aus der Corona-Pandemie lernen kann

Unser Gesundheitssystem kann überlastet sein, von der Ambulanz bis hin zu den Notfallbetten. COVID-19 wird nicht verschwinden. Experten warnen vor der nächsten globalen Seuche, und das neue Virus kann noch gefährlicher für das Herz sein.

Weitere Informationen

2021: Für Ihre Vorbereitung des nächsten Krisenfalls

Pandemie Krisenplan Betrieb Notfall

Wenn uns die Coronakrise eines lehrt: Jedes Gesundheitssystem kann über lange Zeit an die Belastungsgrenzen kommen (überlastete Ambulanzen und zu wenige freie Intensivplätze im Spital). Und Covid-19 war laut allen Experten nicht die letzte Pandemie in einer globalisierten Welt, im Gegenteil.

Das hat Konsequenzen für die Vorbereitung gegen die nachwievor häufigste Todesursache in der Schweiz: Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Schon unter normalen Umständen sterben viel zu viele Menschen in der Schweiz unötig an Herz-Kreislauf-Stillstand, im allgemeinen „Herzanfall“ genannt. Der wesentlichste Grund für die Todesfälle bei Herzstillstand im Rahmen eines Herzinfarkts: Die Ambulanz kommt zu spät und vor Ort ist auch kein Defibrillator verfügbar, den ein Laie einsetzen könnte.

Und Zeit ist der entscheidendste Faktor, denn bei jeder Minute, die mit Nichtstun verstreicht, sinkt die Überlebenschance des Patienten um 10%!

Wie Sie sich vorbereiten auf Herznotfälle und grosse Krisen

Es gibt nur eine Lösung für Firmen und Haushalte, die sich vorbereiten wollen: Ein eigener Defibrillator, den jeder Laie – ob 15- oder 85-jährig, einsetzen kann. Ein sogenannter „Automatischer Externer Defibrillator“ bzw “Automatisierter Externer Defibrillator” AED.

Herzinfarkt und Herzstillstand sind Todesursache in der Schweiz

Solche Defibrillatoren unterstützen sofort, sobald Patches auf der Brust des Herzpatienten angebracht sind und analysieren den Herzrhythmus. Der Schock des Defibrillators kann nur ausgelöst werden, wenn das Leben des Patienten gefährdet ist. Das Gerät führt auch Schritt-für-Schritt durch die Rettung – schriftlich und mündlich!

Es ist auch möglich, eine direkte Sprechverbindung zu 144-Experten herzustellen.

Sie können sich in lebensbedrohlichen Krisen also optimal absichern und das Leben eines Kunden, eines Mitarbeitenden, eines Familienmitglieds retten.

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Hier finden Sie herstellergeprüfte Laien-Defibrillatoren beim Schweizer Experten. Reavita ist seit dem Jahr 2000 vom Hersteller autorisiert. Ihre Möglichkeiten:

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COVID-19 und das Herz: Ein Blick auf die jüngste Forschung

Bleibende Schädigung des Herzens bei Corona Erkrankung

“Das Coronavirus kann nicht nur die Lunge, sondern auch das Herz, die Auskleidung der Blutgefässe und möglicherweise auch andere Organe im ganzen Körper infizieren”, gilt heute als belegbar.

Viele Studien deuten übereinstimmend darauf hin, dass Covid-19 das Herz permanent beeinträchtigen könnte. Die ersten Hinweise darauf kamen von den ursprünglichen Zentren des Ausbruchs in Wuhan und dann von Ärzten in Italien. Sie beschrieben eine Reihe von Patienten auf Intensivstationen mit Myokarditis oder Entzündungen des Herzmuskels.

Inzwischen deutet eine wachsende Zahl von Studien darauf hin, dass viele COVID-19-Überlebende irgendeine Art von Herzschaden erleiden, selbst wenn sie keine vorgängige Herzkrankheit hatten und nicht krank genug waren, um wegen Corona ins Krankenhaus eingeliefert zu werden. Dass heisst, es könnten unterschiedlich bedrohliche Herzschäden resultieren, auch wenn die Erkrankung nur milde war.

“Spätfolgen könnten eine Zunahme der Herzinsuffizienz sein”

Diese jüngste Wendung löst bei Gesundheits-Experten die Furcht aus, dass Herzschwächen zunehmen könnte. “Die Spätfolgen könnten eine Zunahme der Herzinsuffizienz sein”, lässt sich Dr. Gregg Fonarow, Leiter der Abteilung für Kardiologie an der Universität von Kalifornien, von Medien zitieren. Auch grosse Spitäler wie die Mayo Clinic ziehen dieselben Schlüsse.

Die Sorgen rühren nicht nur daher, dass Menschen bei Herzproblemen weniger Hilfe suchen oder höhere Corona-Risiken haben, sondern auch daher, dass viele Menschen bereits vor der Pandemie nie diagnostizierte Herzprobleme hatten. Und ein lebensbedrohlicher Herzstillstand kann erwiesenermassen ohne für das Opfer wahrnehmbare Warnungen auftreten.

Risiken im COVID-19-Kontext für das Herz

  • Vorhofflimmern ist eine sehr häufige kardiale Manifestation, die bei Patienten mit einer COVID-19-Infektion beschrieben wird. Vorhofflimmern ist eine Herzrhythmusstörung, die zwar nicht lebensbedrohlich ist, aber zu anderen Erkrankungen wie Schlaganfall und Herzinsuffizienz führen kann. Sie solte deshalb sehr ernst genommen werden.
  • “Unsere Studie deutet darauf hin, dass die Kombination von COVID-19 und Vorhofarrhythmien eine pathologische Synergie schaffen kann, die das Risiko für schwerwiegende unerwünschte kardiale Ereignisse und den Tod deutlich erhöht”, so Zaniar Ghazizadeh, Arzt für Innere Medizin am Yale New Haven Hospital. “Patienten und Ärzte müssen diese Herzrhythmusstörungen genau beobachten, und die Behandlung muss rechtzeitig erfolgen”. Er ist Hauptautor einer Studie über Vorhofflimmern.
  • Eine weitere Studie zum Thema – „QTc interval prolongation and life-threatening arrhythmias during hospitalization in patients with COVID-19. Results from a multi-center prospective registry“ – erschien im Oktober 2020.
  • „Eine Infektion mit COVID-19 ist mit einer signifikant erhöhten Mortalität bei Patienten verbunden, die mit Herzinsuffizienz (oder Herzschwäche) hospitalisiert wurden. Dies trat ein trotz ähnlicher Raten von Diabetes, Bluthochdruck und Koronarerkrankungen bei Patienten mit und ohne COVID-19-Infektion“, so die Studie „The effect of concomitant COVID‐19 infection on outcomes in patients hospitalized with heart failure“.
  • Mit einer Corona-Erkrankung einher geht ein signifikantes Risiko einer Myokardverletzung (Myokard = Herzmuskel). Vor Corona konnte bekannermassen ein Herzinfarkt oder eine nicht ausgeheilte Grippe zu Myokarditis führen. Nun heisst es: „Auch bei Menschen, die leichte Symptome von COVID-19 aufweisen oder asymptomatisch sind, kann es nach neuen Forschungsergebnissen zu einer Myokarditis oder einer Herzentzündung kommen“, so eine Studie. Bis zu 60% der Herznotfälle wegen Myokardverletzung treten unter normalen Umständen ohne vorherigen Herzinfarkt auf. Viele Patienten wurden nie damit diagnostiziert, bis der lebensbedrohliche Herznotfall auftritt.
  • 78% der Menschen, bei denen COVID-19 diagnostiziert wurde, zeigten bereits Wochen nach ihrer Genesung Anzeichen von Herzschäden, die durch die Krankheit verursacht wurden, so eine weitere Studie.

Einige Covid-19-Erkrankte erholen sich innerhalb weniger Wochen nicht vollständig. Selbst diejenigen, die milde Versionen der Krankheit hatten, zeigen nach ihrer ersten Genesung weiterhin Symptome. Für Kardiologen besteht eines der Schlüsselteile des Puzzles darin zu verstehen, wer sich erholen wird und wer nicht. Seit Juni sind verschiedene Forschungsprogramme zu diesem Thema angelaufen.

Da nie getestete Corona-Erkrankungen wissenschaftlich schlecht untersucht werden können, besteht die Möglichkeit, dass auch bei geheilten Menschen Herzschäden künftig verbreiteter sind als bis anhin.

Wie sich jedermann vorbereiten kann:

  • Informieren Sie sich zum Thema Herz und COVID-19. Die international renommierte US-Organisation „American Heart Association“ (AHA) bietet für medizinische Profis und Laien ein Kompendium von aktuellen und seriösen Informationen zum Thema Herz und Covid-19 (englisch)
  • Patienten, bei denen COVID-19 aufgetreten ist oder sein könnte, sollten sich bei ihrem medizinischen Betreuer über notwendige Tests oder Behandlungen informieren.
  • Bereiten Sie sich jetzt seriös vor für Herznotfälle nach der Corona-Pandemie. Z.B. mit einem erste-Hilfe-Kurs sobald als möglich.
  • Beachten Sie, dass Ambulanzen unter normalen Umständen bei Herzstillstand oft zu spät kommen und das Schweizer Gesundheitssystem auch künftig überlastet werden könnte.
  • Schützen Sie sich, Ihre Mitarbeitenden, Kollegen, Kunden, Heimbewohner und Gemeinde-Mitglieder jetzt mit einem bewährten Laien-Defibrillator. Die Elektroschocks des Gerätes ist eine sichere Therapie, wenn andernfalls der Tod droht.

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Reavita AG, Betreiber von rettungskette.ch, ist seit 20 Jahren auf Herznotfälle spezialisiert. Unsere Evaluation und Erfahrung zeigt, dass für Laien die Defibrillatoren HeartStart HS1 oder HeartStart Frx speziell geeignet sind. Hersteller ist der Marktführer Philips und die Laien-Geräte haben Tausende von Leben gerettet.

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(Photo Robina Weermeijer on Unsplash)

Dieser Defibrillator bewährt sich bei Schweizer Feuerwehr

Robuster AED für First Responder

Eine Feuerwehr im Mittelland war am Wochenende schneller als die Sanität bei einem Opfer eines plötzlichen Herzstillstands. Dank 2 Schocks mit dem Philips Heartstart FR3 AED und weitere Reanimationsmassnahmen nach der Übergabe an die Sanitäter konnte der Patient lebend ins Spital gebracht werden.

Feuerwehren in der Schweiz weltweit setzen oft auf AED (automatische externe Defibrillatoren) von Philips. Der HeartStart FR3 ist optimal für sie, um als Ersthelfer/First Responder zu arbeiten oder um bei Notfällen in den eigenen Reihen sofort reagieren zu können.

Der FR3 wurde nämlich für Einsätze von First Respondern in schwierigen Bedingungen entwickelt. Dieser AED ist speziell

  • klein und leicht
  • aussergewöhnlich robust
  • Sehr schnelles Eingreifen möglich (aufstarten, Elektroden ankleben, schocken)
  • Display für schwaches und grelles Licht optimiert
  • leicht zu bedienen
  • verlässlich und im bewährt in Ernstfällen.

Die Feuerwehr spielt in der Schweiz als First Responder eine wichtige Rolle. Denn der plötzliche Herztod ist die häufigste ausserklinische Todesursache und die einzige wirksame Behandlung im Rahmen der Reanimation ist Defibrillation Je früher die Defibrillation erfolgt, desto höher sind Überlebenschancen und dies ohne bleibende körperliche Schäden.

Warum diese US-Feuerwehr den FR3 bevorzugt

Als autorisierter Philips-Partner sind wir immer für Sie da

Der Philips Heartstart FR3 ist bei rettungskette.ch von Reavita AG, dem einzigen von Philips autorisierten Schweizer Partner erhältlich. Sowohl Service-Miete oder ein Kauf ist möglich.

Wir können Service und Garantie-Leistungen sicherstellen.

Beide Modelle sind für First Responder in unserem sicheren Schweizer AED Online-Shop verfügbar:

AED bei Tauchunfall lebensrettend eingesetzt

Herzstillstand ist auch ein Tauchunfall

Herzstillstand unter Wasser – beziehungsweise ein Herzinfarkt beim Tauchen – gehört zu den Risiken und Auslöser kann ein als harmlos geltendes Syndrom sein und der Notfall ist auch ohne Vorerkrankungen möglich.

An einem Deutschschweizer See wurde kürzlich ein „Laien-Defibrillator“ bei einem Taucher mit lebensbedrohlichem Herzstillstand eingesetzt. Der Automatische Externe Defibrillator (AED) war glücklicherweise vor Ort verfügbar und wurde vom Besitzer der Polizei übergeben, die vor dem Rettungsdienst eintraf (nicht alle Polizeikorps der Schweiz verfügen über eigene Geräte).

Der Besitzer – ein Kunde von Reavita AG/rettungskette.ch – sicherte derweil die Umgebung und wies Passanten den Weg.

Dank des Einsatzes der Polizisten konnte der verunfallte Taucher lebend mit dem Hubschrauber ins Spital transportiert werden.

Zum Einsatz kam einmal mehr der Heartstart HS1 von Philips: Es ist der Defibrillator für jedermann und bewährte sich in Hunderttausenden Lebensrettungen rund um die Welt. Er kann ohne Vorkenntnisse und auch bei Feuchtigkeit sofort eingesetzt werden – gefahrlos für den Retter und das Opfer!

Sorgen Sie vor: den rettenden Defibrillator kaufen oder mieten

Geprüfte, zugelassene Originalgeräte sind im sicheren AED-Shop von rettungskette.ch/Reavita.ch ab Lager Zürich verfügbar – beim einzigen von Philips in der Schweiz autorisierten Partner.

Für Unternehmen, Kommunen und Organisationen in der Schweiz ist der Heartstart HS1 auch im Service-Mietmodelll verfügbar – ein Rundum-Sorglos-Paket!

(Symbolbild: “stress-rescue-2019-09-09-8” by TauchSport_Steininger, CC BY 2.0)

78% von geheilten Coronavirus-Patienten haben danach Herzschäden, so eine Studie

bleibende Herzschaden nach Corona Erkrankung

Sogar mild verlaufende Covid-19-Erkrankungen können Spuren am Herzen hinterlassen, so das Fazit einer Studie, welche Kardiologen der Universitätsklinik Frankfurt im Fachmagazin «JAMA Cardiology» publiziert haben. Sie schreiben: “Besonders besorgniserregend ist, dass sich eine Infektion offenbar unabhängig von der Schwere, von bestehenden Vorerkrankungen und dem Verlauf der Akuterkrankung langfristig im Herzen manifestieren kann”.

Keine Risikopatienten, keine Corona Symptome

Von den untersuchten Erkrankten mussten nur 2% künstlich beatmet werden, 18% verspürten überhaupt keine Symptome, dass sie vom Coronavirus befallen worden waren. Die untersuchten Erkrankten gehören scheinbar nicht zu den Risikogruppen, ihr Alter lag nämlich zwischen 45 und 53 Jahren.

Die Resultate: 78% der Untersuchten zeigten auch 2 bis 3 Monate nach Gesundung Auffälligkeiten in der Magnetresonanz-Untersuchung. 60% wiesen Zeichen auf, die für eine Entzündung des Herzmuskels sprechen.

Manche klagten über Brustschmerzen oder spürten das Herzklopfen. Vor der Corona-Infektion war bei keinem der untersuchten Erkrankten eine Herzinsuffizienz oder eine Erkrankung des Herzmuskels bekannt.

Die Studie «Outcomes of Cardiovascular Magnetic Resonance Imaging in Patients Recently Recovered From Coronavirus Disease 2019 (COVID-19)» wurde Ende Juli 2020 online publiziert.

Risiken für Herzinfarkt oder Herzstillstand steigen

Wenn am Coronavirus Erkrankte, die nie Symptome zeigten, trotzdem bleibende Herzschwächen davontragen können, so kann man damit rechnen, dass nun gesund scheinende Menschen im besten Alter vermehrt riskieren, einen Herzinfarkt oder Herzstillstand zu erleiden.

Ob diese Befunde dauerhafte Schädigungen oder Beeinträchtigungen bedeuten, müsssen Langzeitstudie zeigen.

Update (13.11.2020)

Covid-19 (Corona) könnte das Herz permanent beeinträchtigen. Viele Studien deuten übereinstimmend darauf hin, das zeigt der Blick auf die jüngste Forschung.

Bereiten Sie sich vor

Heute bereits klar ist: Gegen Herzstillstand/Herz-Kreislauf-Zusammenbruch hilft nur sofortige erste Hilfe und ein Defibrillator – am besten in den Händen von Passanten, Arbeitskollegen oder von Mitbewohnern, denn die Ambulanz kommt sehr oft zu sät.

Reavita AG (Betreiber von rettungskette.ch) bietet bewährte Original-Defibrillatoren für Laien und Profis sowie erste-Hilfe-Schulungen seit 2000. Man kann diese Defibrillatoren mit Garantie im AED-Shop kaufen oder im Service-Mietmodell nutzen – ein Rundum-Sorglos-Paket.

Erste Schweizer Karte von Defibrillator Standorten publiziert

Karte mit Standorten von Defibrillatoren AED für Laien in der Schweiz

Ein Mitarbeiter der Einsatzleitzentrale von Schutz & Rettung Zürich hat ehrenamtlich eine erste Landkarte der Standorte von Defibrillatoren in der Schweiz publiziert.

Bis anhin existierten nur kantonale oder regionale Verzeichnisse von Standorten.

Das Ziel von defikarte.ch ist, dass ein Laie im Herznotfall raschmöglichst herausfindet, wo sich der nächste öffentlich zugängliche Defibrillator befindet. Die Karte kann mit dem Smartphone mit Internetverbindung genutzt werden.

Die Karte des Initianten Christian Nüssli ist noch nicht vollständig. Die vorbildliche, engagierte Einzelperson hinter der Karte ist auf weitere Defibrillator-Meldungen angewiesen, damit die Karte wirklich alle «Defi»-Standorte beinhaltet und aktuell bleibt. Wer einen Standort kennt, kann auf www.defikarte.ch überprüfen, ob das Gerät schon eingetragen ist. Falls nicht, so kann jeder beim «Karten-Wikipedia» OpenStreetMap einen kostenlosen Account eröffnen und sein Wissen selber einpflegen.

Gemeinden könnte die Karte bei Public-Access-Projekten ebenfalls helfen: Sie können überprüfen, wo öffentlich zugängliche Defibrillatoren fehlen oder ob vorhandene Geräte nicht optimal platziert oder verteilt sind sind. Ein Defibrillator, den ein Laie einsetzen kann, muss so rasch wie möglich verfügbar sein: Jede Minute sinkt die Überlebenschance eines Herzstillstand-Opfers um 10%.

Defibrillator Biasca, Kanton Tessin
Reavita-Kunde Kanton Tessin, Gemeinde Biasca

Verschiedene Notruf-Zentralen (Notruf 144) registrieren AEDs ebenfalls, leider noch nicht alle. In folgenden Kantonen ist die sinnvolle Registrierung heute möglich: BS, BL, BE, FR, JU, GR, LU, NW, OW, UR, SZ, SO, SG, AI, AR, GL, TG, GE, VD, NE, VS, TI. Diese Registrierung stellt im Herznotfall beim Anruf auf Tel 144 sicher, dass der nächste Defibrillator rasch gefunden und gleichzeitig die Rettungskette sicher in Gang gesetzt wird.

Reavita AG, Betreiber von rettungskette.ch, rüstet seit 2000 tausende von Schweizer Firmen, Spitäler und Gemeinden mit laiengerechten Defibrillatoren aus. Zudem bieten wir Service-Miete von Defibrillatoren, Konzeption von Public-Access-Projekten und professionelle Notfall-Schulungen. Reavita war u.a. beim bedeutendsten Schweizer Defibrillations-Programm des Kantons Tessin von Anfang an involviert.

Bitte tragen Sie Ihre zumindest zeitweise öffentlich zugänglichen Geräte bei defikarte.ch ein und bei der Notrufzentrale 144 ein, wo das möglich ist. Sie helfen, ein Leben zu retten. Herzlichen Dank.

Ist ein Defibrillator die Antwort auf den Herzinfarkt im Haushalt?

Defibrillator für zuhause kaufen bei Herzinfarkt

Es gilt als bedeutender Durchbruch, dass die hochentwickelten Heartstart-Defibrillatoren von Philips von jedermann genutzt werden können.

Es wird visuell und mit gesprochener Sprache gezeigt, wie man den “Defi” bedient. Und es sind Sicherheitsvorrichtungen eingebaut, so dass es nicht möglich ist, jemandem, der noch einen normalen Herzschlag hat, einen potenziell tödlichen Schock zu versetzen. Hat das Opfer kein lebensbedrohliches Herzproblem, so kann bei Philips-Heartstart-Geräten auch kein Schock ausgelöst werden.

Das meist verbreitete Gerät, der Heartstart HS1, ist so klein und leicht, man kann es in einer Einkaufstasche tragen. Und damit ein Leben retten, denn meist kommt die Ambulanz in der Schweiz zu spät bei einem Herzstillstand.

“Wir geben viel Geld für Hi-Fi-Geräte und Computer aus, dass man sich leicht diese Lebensversicherung für zu Hause leisten könnte”, sagen sich immer mehr Menschen, denn die Defibrillatoren sind deutlich günstiger geworden. Aber ist die Anschaffung sinnvoll? Je nachdem schon.

Viele Herznotfälle ereignen sich im Haushalt

Denn Defibrillatoren sind in der Schweiz im öffentlichen Raum leider nicht weit verbreitet und sogenannte “First Responder”-Laien-Organisationen ebensowenig. Viele Herzattacken und Herzstillstände ereignen sich zudem zuhause.

So stellen sich lebenswichtige Fragen wie: Ist es denkbar, dass Sie innert 3-5 Minuten einen Defibrillator in Ihrer Wohnung einsetzen müssen? Der Notfallmedizin-Spezialist Reavita – Betreiber dieser Plattform – hat Antworten auf diese und weitere Fragen bereitgestellt. Worauf Sie vor dem Kauf eines Defibrillators für Laien achten müssen, können Sie hier nachlesen.

Nur ein Defibrillator-Modell…

Gut zu wissen: Der Philips HeartStart HS1 Defibrillator ist der erste und einzige Defibrillator, der sogar in den strengen USA ohne Rezept erhältlich ist. Es ist auch das weltweit meist verbreitete Gerät. In der Schweiz können Sie ihn in unserem AED-Shop erwerben, wir sind der einzige von Philips autorisierte Vertragsparter mit Schweizer Garantie, Service und Schulung.

Video: Demonstration eines Defibrillators in deutsch

Video wie Defibrillator nutzen

Ein deutscher Feuerwehrmann erklärt und demonstriert einem Journalisten den Laien-Defibrillator (Modell: “Philips Heartstart Frx)

Fazit des Feuerwehrmanns, eines medizinischen Laien: “Man kann nichts falsch machen”

Weitere Informationen

Wissenschafter: Coronavirus/COVID-19 greift offenbar das Herz an

Covid 19 kann zu Herzschädigung führen

Das Coronavirus Sars-CoV-2 greift offenbar auch das Herz an, wie mehrere Studien mit Daten von mehreren Tausend Patienten aus China und aus Italien nahelegen. Auch eine US-Studie besagt: “Insgesamt kann eine Verletzung des Herzmuskels bei jedem Patienten mit oder ohne Herzkrankheit auftreten, aber das Risiko ist bei denjenigen höher, die bereits eine Herzkrankheit haben.“

Mit der COVID-19-Erkrankung entsteht ein erhöhter Entzündungsstatus. Dieser kann häufig zu Herzerkrankungen führen. Das heisst, auch Menschen ohne Vorerkrankungen können eine direkte Schädigung des Herzens erleiden.

Die ersten Studien deuten an, dass das Virus direkt die Herzmuskelzellen schädigen kann, im Sinne einer Herzmuskelentzündung (Myokarditis). Forscher um Riccardo Inciardi von der Universität Brescia thematisieren den Fall, einer gesunden 53-jährigen Frau, die sich mit dem Coronavirus infiziert hatte. In der Kardiologie des Spitals zeigte sich, dass sie deutliche Anzeichen einer akuten Myokarditis zeigte. „Dieser Fall unterstreicht, dass das Herz als Komplikation von Covid-19 betroffen sein kann – und das selbst ohne klare Symptome und ohne eine Lungenentzündung“, berichten die Ärzte.

In einer aktuellen Arbeit („Potential Effects of Coronaviruses on the Cardiovascular System“) schreibt der Autor Mohammad Madjid von der McGovern Medical School an der University of Texas Health Science Centre, University of Texas: „Es ist wahrscheinlich, dass der Herzmuskel selbst in Abwesenheit einer vorhergehenden Herzerkrankung durch das Coronavirus und die von ihm ausgelöste Krankheit beeinträchtigt wird.“

Aktuell heisst dies, dass dem kardiovaskulären Schutz während der Behandlung von COVID-19 besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden muss.

Was Mediziner raten

Für Risikopatienten ist die konsequente Einnahme der ärztlich verordneten Medikamente ganz besonders wichtig. Bei Unsicherheit konsultieren Sie unbedingt telefonisch Ihren Hausarzt oder Ihren Kardiologen. Lassen Sie sich auch beraten zu einer Impfung gegen Grippe. Diese kann auch jetzt noch Sinn machen.

Falls Sie aktuell eine normale Grippe haben: Heilen Sie diese in jedem Falle richtig aus. Wie eine harmlose, normale Grippe zu unentdeckten, aber lebensbedrohlichen Herzschädigungen und Myokarditis (Herzmuskelentzündung) führen kann, zeigt rettungskette.ch in einem weiteren Beitrag auf.

TV-Beitrag zu COVID-19 und akuten Herzerkrankungen

Anschaulich erklären Mediziner den Zusammenhang COVID-19 und Herzerkrankungen in einem aktuellen, kurzen TV-Beitrag des deutschen Senders „NDR“. Dabei werden auch Arteriosklerose-Risiken in diesem Kontext angesprochen. „Wie sehr das Coronavirus dem Herzen langfristig schaden kann, wird man erst in einigen Monaten sehen“, so das Fazit.

Illustration: Centers for Disease Control and Prevention (CDC)