COVID-19 und das Herz: Ein Blick auf die jüngste Forschung

Bleibende Schädigung des Herzens bei Corona Erkrankung

“Das Coronavirus kann nicht nur die Lunge, sondern auch das Herz, die Auskleidung der Blutgefässe und möglicherweise auch andere Organe im ganzen Körper infizieren”, gilt heute als belegbar.

Viele Studien deuten übereinstimmend darauf hin, dass Covid-19 das Herz permanent beeinträchtigen könnte. Die ersten Hinweise darauf kamen von den ursprünglichen Zentren des Ausbruchs in Wuhan und dann von Ärzten in Italien. Sie beschrieben eine Reihe von Patienten auf Intensivstationen mit Myokarditis oder Entzündungen des Herzmuskels.

Inzwischen deutet eine wachsende Zahl von Studien darauf hin, dass viele COVID-19-Überlebende irgendeine Art von Herzschaden erleiden, selbst wenn sie keine vorgängige Herzkrankheit hatten und nicht krank genug waren, um wegen Corona ins Krankenhaus eingeliefert zu werden. Dass heisst, es könnten unterschiedlich bedrohliche Herzschäden resultieren, auch wenn die Erkrankung nur milde war.

“Spätfolgen könnten eine Zunahme der Herzinsuffizienz sein”

Diese jüngste Wendung löst bei Gesundheits-Experten die Furcht aus, dass Herzschwächen zunehmen könnte. “Die Spätfolgen könnten eine Zunahme der Herzinsuffizienz sein”, lässt sich Dr. Gregg Fonarow, Leiter der Abteilung für Kardiologie an der Universität von Kalifornien, von Medien zitieren. Auch grosse Spitäler wie die Mayo Clinic ziehen dieselben Schlüsse.

Die Sorgen rühren nicht nur daher, dass Menschen bei Herzproblemen weniger Hilfe suchen oder höhere Corona-Risiken haben, sondern auch daher, dass viele Menschen bereits vor der Pandemie nie diagnostizierte Herzprobleme hatten. Und ein lebensbedrohlicher Herzstillstand kann erwiesenermassen ohne für das Opfer wahrnehmbare Warnungen auftreten.

Risiken im COVID-19-Kontext für das Herz

  • Vorhofflimmern ist eine sehr häufige kardiale Manifestation, die bei Patienten mit einer COVID-19-Infektion beschrieben wird. Vorhofflimmern ist eine Herzrhythmusstörung, die zwar nicht lebensbedrohlich ist, aber zu anderen Erkrankungen wie Schlaganfall und Herzinsuffizienz führen kann. Sie solte deshalb sehr ernst genommen werden.
  • “Unsere Studie deutet darauf hin, dass die Kombination von COVID-19 und Vorhofarrhythmien eine pathologische Synergie schaffen kann, die das Risiko für schwerwiegende unerwünschte kardiale Ereignisse und den Tod deutlich erhöht”, so Zaniar Ghazizadeh, Arzt für Innere Medizin am Yale New Haven Hospital. “Patienten und Ärzte müssen diese Herzrhythmusstörungen genau beobachten, und die Behandlung muss rechtzeitig erfolgen”. Er ist Hauptautor einer Studie über Vorhofflimmern.
  • Eine weitere Studie zum Thema – „QTc interval prolongation and life-threatening arrhythmias during hospitalization in patients with COVID-19. Results from a multi-center prospective registry“ – erschien im Oktober 2020.
  • „Eine Infektion mit COVID-19 ist mit einer signifikant erhöhten Mortalität bei Patienten verbunden, die mit Herzinsuffizienz (oder Herzschwäche) hospitalisiert wurden. Dies trat ein trotz ähnlicher Raten von Diabetes, Bluthochdruck und Koronarerkrankungen bei Patienten mit und ohne COVID-19-Infektion“, so die Studie „The effect of concomitant COVID‐19 infection on outcomes in patients hospitalized with heart failure“.
  • Mit einer Corona-Erkrankung einher geht ein signifikantes Risiko einer Myokardverletzung (Myokard = Herzmuskel). Vor Corona konnte bekannermassen ein Herzinfarkt oder eine nicht ausgeheilte Grippe zu Myokarditis führen. Nun heisst es: „Auch bei Menschen, die leichte Symptome von COVID-19 aufweisen oder asymptomatisch sind, kann es nach neuen Forschungsergebnissen zu einer Myokarditis oder einer Herzentzündung kommen“, so eine Studie. Bis zu 60% der Herznotfälle wegen Myokardverletzung treten unter normalen Umständen ohne vorherigen Herzinfarkt auf. Viele Patienten wurden nie damit diagnostiziert, bis der lebensbedrohliche Herznotfall auftritt.
  • 78% der Menschen, bei denen COVID-19 diagnostiziert wurde, zeigten bereits Wochen nach ihrer Genesung Anzeichen von Herzschäden, die durch die Krankheit verursacht wurden, so eine weitere Studie.

Einige Covid-19-Erkrankte erholen sich innerhalb weniger Wochen nicht vollständig. Selbst diejenigen, die milde Versionen der Krankheit hatten, zeigen nach ihrer ersten Genesung weiterhin Symptome. Für Kardiologen besteht eines der Schlüsselteile des Puzzles darin zu verstehen, wer sich erholen wird und wer nicht. Seit Juni sind verschiedene Forschungsprogramme zu diesem Thema angelaufen.

Da nie getestete Corona-Erkrankungen wissenschaftlich schlecht untersucht werden können, besteht die Möglichkeit, dass auch bei geheilten Menschen Herzschäden künftig verbreiteter sind als bis anhin.

Wie sich jedermann vorbereiten kann:

  • Informieren Sie sich zum Thema Herz und COVID-19. Die international renommierte US-Organisation „American Heart Association“ (AHA) bietet für medizinische Profis und Laien ein Kompendium von aktuellen und seriösen Informationen zum Thema Herz und Covid-19 (englisch)
  • Patienten, bei denen COVID-19 aufgetreten ist oder sein könnte, sollten sich bei ihrem medizinischen Betreuer über notwendige Tests oder Behandlungen informieren.
  • Bereiten Sie sich jetzt seriös vor für Herznotfälle nach der Corona-Pandemie. Z.B. mit einem erste-Hilfe-Kurs sobald als möglich.
  • Beachten Sie, dass Ambulanzen unter normalen Umständen bei Herzstillstand oft zu spät kommen und das Schweizer Gesundheitssystem auch künftig überlastet werden könnte.
  • Schützen Sie sich, Ihre Mitarbeitenden, Kollegen, Kunden, Heimbewohner und Gemeinde-Mitglieder jetzt mit einem bewährten Laien-Defibrillator. Die Elektroschocks des Gerätes ist eine sichere Therapie, wenn andernfalls der Tod droht.

Jetzt Ihre eigene Sicherheit und die Arbeitssicherheit erhöhen

Reavita AG, Betreiber von rettungskette.ch, ist seit 20 Jahren auf Herznotfälle spezialisiert. Unsere Evaluation und Erfahrung zeigt, dass für Laien die Defibrillatoren HeartStart HS1 oder HeartStart Frx speziell geeignet sind. Hersteller ist der Marktführer Philips und die Laien-Geräte haben Tausende von Leben gerettet.

Für jedermann: Defibrillator und Zubehör ab Lager in Zürich kaufen

Die optimalen Laien-Defibrillatoren “HeartStart HS1” oder “HeartStart Frx” im sicheren Schweizer Online-Shop

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(Photo Robina Weermeijer on Unsplash)

Dieser Defibrillator bewährt sich bei Schweizer Feuerwehr

Robuster AED für First Responder

Eine Feuerwehr im Mittelland war am Wochenende schneller als die Sanität bei einem Opfer eines plötzlichen Herzstillstands. Dank 2 Schocks mit dem Philips Heartstart FR3 AED und weitere Reanimationsmassnahmen nach der Übergabe an die Sanitäter konnte der Patient lebend ins Spital gebracht werden.

Feuerwehren in der Schweiz weltweit setzen oft auf AED (automatische externe Defibrillatoren) von Philips. Der HeartStart FR3 ist optimal für sie, um als Ersthelfer/First Responder zu arbeiten oder um bei Notfällen in den eigenen Reihen sofort reagieren zu können.

Der FR3 wurde nämlich für Einsätze von First Respondern in schwierigen Bedingungen entwickelt. Dieser AED ist speziell

  • klein und leicht
  • aussergewöhnlich robust
  • Sehr schnelles Eingreifen möglich (aufstarten, Elektroden ankleben, schocken)
  • Display für schwaches und grelles Licht optimiert
  • leicht zu bedienen
  • verlässlich und im bewährt in Ernstfällen.

Die Feuerwehr spielt in der Schweiz als First Responder eine wichtige Rolle. Denn der plötzliche Herztod ist die häufigste ausserklinische Todesursache und die einzige wirksame Behandlung im Rahmen der Reanimation ist Defibrillation Je früher die Defibrillation erfolgt, desto höher sind Überlebenschancen und dies ohne bleibende körperliche Schäden.

Warum diese US-Feuerwehr den FR3 bevorzugt

Als autorisierter Philips-Partner sind wir immer für Sie da

Der Philips Heartstart FR3 ist bei rettungskette.ch von Reavita AG, dem einzigen von Philips autorisierten Schweizer Partner erhältlich. Sowohl Service-Miete oder ein Kauf ist möglich.

Wir können Service und Garantie-Leistungen sicherstellen.

Beide Modelle sind für First Responder in unserem sicheren Schweizer AED Online-Shop verfügbar:

AED bei Tauchunfall lebensrettend eingesetzt

Herzstillstand ist auch ein Tauchunfall

Herzstillstand unter Wasser – beziehungsweise ein Herzinfarkt beim Tauchen – gehört zu den Risiken und Auslöser kann ein als harmlos geltendes Syndrom sein und der Notfall ist auch ohne Vorerkrankungen möglich.

An einem Deutschschweizer See wurde kürzlich ein „Laien-Defibrillator“ bei einem Taucher mit lebensbedrohlichem Herzstillstand eingesetzt. Der Automatische Externe Defibrillator (AED) war glücklicherweise vor Ort verfügbar und wurde vom Besitzer der Polizei übergeben, die vor dem Rettungsdienst eintraf (nicht alle Polizeikorps der Schweiz verfügen über eigene Geräte).

Der Besitzer – ein Kunde von Reavita AG/rettungskette.ch – sicherte derweil die Umgebung und wies Passanten den Weg.

Dank des Einsatzes der Polizisten konnte der verunfallte Taucher lebend mit dem Hubschrauber ins Spital transportiert werden.

Zum Einsatz kam einmal mehr der Heartstart HS1 von Philips: Es ist der Defibrillator für jedermann und bewährte sich in Hunderttausenden Lebensrettungen rund um die Welt. Er kann ohne Vorkenntnisse und auch bei Feuchtigkeit sofort eingesetzt werden – gefahrlos für den Retter und das Opfer!

Sorgen Sie vor: den rettenden Defibrillator kaufen oder mieten

Geprüfte, zugelassene Originalgeräte sind im sicheren AED-Shop von rettungskette.ch/Reavita.ch ab Lager Zürich verfügbar – beim einzigen von Philips in der Schweiz autorisierten Partner.

Für Unternehmen, Kommunen und Organisationen in der Schweiz ist der Heartstart HS1 auch im Service-Mietmodelll verfügbar – ein Rundum-Sorglos-Paket!

(Symbolbild: “stress-rescue-2019-09-09-8” by TauchSport_Steininger, CC BY 2.0)

Erste Hilfe: Jeder Zweite fürchtet, etwas falsch zu machen, leider

Erste Hilfe Tag mit neuer Schweizer Studie von SRK und Helsana

Die Bereitschaft, Erste Hilfe zu leisten, ist in der Schweizer Bevölkerung gross. Allerdings fühlen sich 50% in Notfallsituationen und bei Erste-Hilfe-Massnahmen unsicher, weil ihnen das nötige Wissen fehlt oder es veraltet ist.

Dies zeigt eine neue Studie Schweizerische Rote Kreuz (SRK) und der Helsana, die zum Welttag der Ersten Hilfe vom 12.9. publiziert wurde. Wissen kann in einigen Notfällen zentral sein. Aber beim häufigen und immer lebensbedrohlichen Herz-Kreislaufstillstand zählt speziell sofortige Hilfe.

Bei plötzlichem Herzstillstand bedeutet Zögern vielfach den Tod des Opfers, weil die Rettungsprofis zu spät kommen, sei es in ländlichen Gebieten oder in der Stadt. Das zeigt z.B. die Analyse der Stadt Zürich.

Regelmässig reichen auch Kurse wie Herz-Lungen-Wiederbelebung (Basic Life Support = BLS) nicht, um das Opfer zu retten. Dann entscheidet nur sofortige Defibrillation über Leben, Tod oder bleibenden Schaden.

Mit diesen Defibrillatoren kann man nichts falsch machen

Und unsere Kunden retten regelmässig Leben mit einem gemieteten oder gekauften „Automatischen Externen Defibrillator“ (AED). Diese Philips-Defibrillatoren kann jeder Teenager, jeder Senior lebensrettend einsetzen, ohne BLS-AED-SRC-Kurs und ohne sich oder das Opfer zu gefährden.

“Sie können im Regen eingesetzt werden, wenn der Patient in einer Pfütze liegt und auch auf metallischem Untergrund. Es gibt keine Einschränkung bei leitendem Grund, weder für den Patienten noch für den Helfer. Auch Herzschrittmacher sind kein Hindernis.” (Hersteller Philips)

Der Helfer kann mit diesen Geräten nichts falsch machen. Nie.

Erste Hilfe mit Herzdruckmassage und AED von Philips Zoll

Darum gehören die von rettungskette.ch exklusiv evaluierten Laien-Defibrillatoren zur Schweizer Rettungskette wie Herz-Lungen-Wiederbelebung/Herzdruckmassage auch.

Retten Sie einen Kollegen oder einen Kunden

Sie können also Leben retten: Mieten Sie einen bewährten AED (Automatischer externer Defibrillator) oder kaufen Sie Geräte im Schweizer AED-Shop.

Natürlich bieten wir in der Notfall-Academy auch professionelle BLS-AED-SRC-Kurse und Refresher an, denn empfehlenswert sind sie durchaus.

Zur Studie

„Die repräsentative Studie zum Verhalten und den Kompetenzen der Schweizer Bevölkerung zu Erster Hilfe wurde im Auftrag des SRK und der Krankenkasse Helsana von der Forschungsstelle Sotomo durchgeführt. Im Juli 2020 wurden 3000 Personen in der deutsch-, französisch- und italienischsprachigen Schweiz befragt. Die Studie ist repräsentativ für die sprachintegrierte Bevölkerung der Schweiz ab 18 Jahren.“

Während Trauergottesdienst mit Laien AED gerettet

Mit Herzdruckmassage und Laien Defibrillator gerettet bei akuten Herz-Kreislauf-Zusammenbruch

Während einem Gottesdienst in der Schweiz erlitt ein Trauergast einen akuten Herz-Kreislauf-Zusammenbruch (plötzlichen Herzstillstand).

Einige Trauergäste reagierten richtig: Sie alarmierten sofort die Notrufzentrale und begannen mit der Herzdruckmassage. Da diese nicht ausreichte, um das Opfer zu reanimieren, setzten sie einen speziell für Laien entwickelten Automatisierten Externen Defibrillator (AED) ein.

Erfolgreich! Der Patient konnte in einem stabilen Zustand mit der Rega in ein Spital geflogen werden. Schneller in der Kirche war diesmal der Rettungsdienst, ein weiterer Glücksfall, denn der Rega-Helikopter konnte nicht in der Nähe der Kirche landen.

Darum ist der Heartstart HS1 als einziger Laiendefibrillator in den strengen USA für jedermann ohne Arztrezept erhältlich.

AED für Laie mieten oder kaufen im Shop

Der lebensrettende AED war ein Philips Heartstart HS1 von Reavita AG, dem Betreiber von rettungskette.ch. Dies ist seit Jahren der Defibrillator, der am meisten Leben rettet, wenn Sekunden über Leben oder Tod entscheiden.

Die Gründe:

  • für jedermann kinderleicht einzusetzen.
  • man schädigt weder das Opfer noch sich selbst.
  • kann bei jedem Opfer eingesetzt werden (entdeckt Herzschrittmacher).
  • schneller einsatzbereit als viele AED: In weniger als 10 Sekunden ist der Herzrhythmus korrekt analysiert und das Gerät schockbereit.
  • höchste Schockqualität: biphasisch, schnell und individuell an Opfer angepasst.
  • verlässlich: Gerät testet täglich selbst die Einsatzbereitschaft.

Diese Fragen sollten Sie bei der Evaluation eines AED stellen.

In der Schweiz ist Reavita einziger von Philips autorisierter Vertragspartner und kann deshalb Service und Garantieleistungen bieten. Seit dem Jahr 2000 für Kunden wie Kirchgemeinden, die SUVA, den Bund und viele Firmen.

Stellen Sie sicher, dass Sie ein Leben retten können

(Symbol-Foto: Bernd Schwabe (Lizenz CC BY-SA 3.0)

78% von geheilten Coronavirus-Patienten haben danach Herzschäden, so eine Studie

bleibende Herzschaden nach Corona Erkrankung

Sogar mild verlaufende Covid-19-Erkrankungen können Spuren am Herzen hinterlassen, so das Fazit einer Studie, welche Kardiologen der Universitätsklinik Frankfurt im Fachmagazin «JAMA Cardiology» publiziert haben. Sie schreiben: “Besonders besorgniserregend ist, dass sich eine Infektion offenbar unabhängig von der Schwere, von bestehenden Vorerkrankungen und dem Verlauf der Akuterkrankung langfristig im Herzen manifestieren kann”.

Keine Risikopatienten, keine Corona Symptome

Von den untersuchten Erkrankten mussten nur 2% künstlich beatmet werden, 18% verspürten überhaupt keine Symptome, dass sie vom Coronavirus befallen worden waren. Die untersuchten Erkrankten gehören scheinbar nicht zu den Risikogruppen, ihr Alter lag nämlich zwischen 45 und 53 Jahren.

Die Resultate: 78% der Untersuchten zeigten auch 2 bis 3 Monate nach Gesundung Auffälligkeiten in der Magnetresonanz-Untersuchung. 60% wiesen Zeichen auf, die für eine Entzündung des Herzmuskels sprechen.

Manche klagten über Brustschmerzen oder spürten das Herzklopfen. Vor der Corona-Infektion war bei keinem der untersuchten Erkrankten eine Herzinsuffizienz oder eine Erkrankung des Herzmuskels bekannt.

Die Studie «Outcomes of Cardiovascular Magnetic Resonance Imaging in Patients Recently Recovered From Coronavirus Disease 2019 (COVID-19)» wurde Ende Juli 2020 online publiziert.

Risiken für Herzinfarkt oder Herzstillstand steigen

Wenn am Coronavirus Erkrankte, die nie Symptome zeigten, trotzdem bleibende Herzschwächen davontragen können, so kann man damit rechnen, dass nun gesund scheinende Menschen im besten Alter vermehrt riskieren, einen Herzinfarkt oder Herzstillstand zu erleiden.

Ob diese Befunde dauerhafte Schädigungen oder Beeinträchtigungen bedeuten, müsssen Langzeitstudie zeigen.

Update (13.11.2020)

Covid-19 (Corona) könnte das Herz permanent beeinträchtigen. Viele Studien deuten übereinstimmend darauf hin, das zeigt der Blick auf die jüngste Forschung.

Bereiten Sie sich vor

Heute bereits klar ist: Gegen Herzstillstand/Herz-Kreislauf-Zusammenbruch hilft nur sofortige erste Hilfe und ein Defibrillator – am besten in den Händen von Passanten, Arbeitskollegen oder von Mitbewohnern, denn die Ambulanz kommt sehr oft zu sät.

Reavita AG (Betreiber von rettungskette.ch) bietet bewährte Original-Defibrillatoren für Laien und Profis sowie erste-Hilfe-Schulungen seit 2000. Man kann diese Defibrillatoren mit Garantie im AED-Shop kaufen oder im Service-Mietmodell nutzen – ein Rundum-Sorglos-Paket.

Erste Schweizer Karte von Defibrillator Standorten publiziert

Karte mit Standorten von Defibrillatoren AED für Laien in der Schweiz

Ein Mitarbeiter der Einsatzleitzentrale von Schutz & Rettung Zürich hat ehrenamtlich eine erste Landkarte der Standorte von Defibrillatoren in der Schweiz publiziert.

Bis anhin existierten nur kantonale oder regionale Verzeichnisse von Standorten.

Das Ziel von defikarte.ch ist, dass ein Laie im Herznotfall raschmöglichst herausfindet, wo sich der nächste öffentlich zugängliche Defibrillator befindet. Die Karte kann mit dem Smartphone mit Internetverbindung genutzt werden.

Die Karte des Initianten Christian Nüssli ist noch nicht vollständig. Die vorbildliche, engagierte Einzelperson hinter der Karte ist auf weitere Defibrillator-Meldungen angewiesen, damit die Karte wirklich alle «Defi»-Standorte beinhaltet und aktuell bleibt. Wer einen Standort kennt, kann auf www.defikarte.ch überprüfen, ob das Gerät schon eingetragen ist. Falls nicht, so kann jeder beim «Karten-Wikipedia» OpenStreetMap einen kostenlosen Account eröffnen und sein Wissen selber einpflegen.

Gemeinden könnte die Karte bei Public-Access-Projekten ebenfalls helfen: Sie können überprüfen, wo öffentlich zugängliche Defibrillatoren fehlen oder ob vorhandene Geräte nicht optimal platziert oder verteilt sind sind. Ein Defibrillator, den ein Laie einsetzen kann, muss so rasch wie möglich verfügbar sein: Jede Minute sinkt die Überlebenschance eines Herzstillstand-Opfers um 10%.

Defibrillator Biasca, Kanton Tessin
Reavita-Kunde Kanton Tessin, Gemeinde Biasca

Verschiedene Notruf-Zentralen (Notruf 144) registrieren AEDs ebenfalls, leider noch nicht alle. In folgenden Kantonen ist die sinnvolle Registrierung heute möglich: BS, BL, BE, FR, JU, GR, LU, NW, OW, UR, SZ, SO, SG, AI, AR, GL, TG, GE, VD, NE, VS, TI. Diese Registrierung stellt im Herznotfall beim Anruf auf Tel 144 sicher, dass der nächste Defibrillator rasch gefunden und gleichzeitig die Rettungskette sicher in Gang gesetzt wird.

Reavita AG, Betreiber von rettungskette.ch, rüstet seit 2000 tausende von Schweizer Firmen, Spitäler und Gemeinden mit laiengerechten Defibrillatoren aus. Zudem bieten wir Service-Miete von Defibrillatoren, Konzeption von Public-Access-Projekten und professionelle Notfall-Schulungen. Reavita war u.a. beim bedeutendsten Schweizer Defibrillations-Programm des Kantons Tessin von Anfang an involviert.

Bitte tragen Sie Ihre zumindest zeitweise öffentlich zugänglichen Geräte bei defikarte.ch ein und bei der Notrufzentrale 144 ein, wo das möglich ist. Sie helfen, ein Leben zu retten. Herzlichen Dank.

Ist ein Defibrillator die Antwort auf den Herzinfarkt im Haushalt?

Defibrillator für zuhause kaufen bei Herzinfarkt

Es gilt als bedeutender Durchbruch, dass die hochentwickelten Heartstart-Defibrillatoren von Philips von jedermann genutzt werden können.

Es wird visuell und mit gesprochener Sprache gezeigt, wie man den “Defi” bedient. Und es sind Sicherheitsvorrichtungen eingebaut, so dass es nicht möglich ist, jemandem, der noch einen normalen Herzschlag hat, einen potenziell tödlichen Schock zu versetzen. Hat das Opfer kein lebensbedrohliches Herzproblem, so kann bei Philips-Heartstart-Geräten auch kein Schock ausgelöst werden.

Das meist verbreitete Gerät, der Heartstart HS1, ist so klein und leicht, man kann es in einer Einkaufstasche tragen. Und damit ein Leben retten, denn meist kommt die Ambulanz in der Schweiz zu spät bei einem Herzstillstand.

“Wir geben viel Geld für Hi-Fi-Geräte und Computer aus, dass man sich leicht diese Lebensversicherung für zu Hause leisten könnte”, sagen sich immer mehr Menschen, denn die Defibrillatoren sind deutlich günstiger geworden. Aber ist die Anschaffung sinnvoll? Je nachdem schon.

Viele Herznotfälle ereignen sich im Haushalt

Denn Defibrillatoren sind in der Schweiz im öffentlichen Raum leider nicht weit verbreitet und sogenannte “First Responder”-Laien-Organisationen ebensowenig. Viele Herzattacken und Herzstillstände ereignen sich zudem zuhause.

So stellen sich lebenswichtige Fragen wie: Ist es denkbar, dass Sie innert 3-5 Minuten einen Defibrillator in Ihrer Wohnung einsetzen müssen? Der Notfallmedizin-Spezialist Reavita – Betreiber dieser Plattform – hat Antworten auf diese und weitere Fragen bereitgestellt. Worauf Sie vor dem Kauf eines Defibrillators für Laien achten müssen, können Sie hier nachlesen.

Nur ein Defibrillator-Modell…

Gut zu wissen: Der Philips HeartStart HS1 Defibrillator ist der erste und einzige Defibrillator, der sogar in den strengen USA ohne Rezept erhältlich ist. Es ist auch das weltweit meist verbreitete Gerät. In der Schweiz können Sie ihn in unserem AED-Shop erwerben, wir sind der einzige von Philips autorisierte Vertragsparter mit Schweizer Garantie, Service und Schulung.

Covid-19: So reinigen und desinfizieren Sie Philips-Defibrillatoren

Defibrillator Reinigung bei Corona und Covid-19

Grundsätzlich: Halten Sie sich an die Massnahmen zur Covid-19-Infektionskontrolle, wie sie in den bestehenden Richtlinien festgelegt sind.

Es ist wichtig zu beachten, dass nachfolgende Empfehlungen nicht dazu gedacht sind, bestehende nationale Richtlinien oder etablierte Krankenhausprotokolle und befolgte, veröffentlichte Richtlinien und medizinische Literatur zu ersetzen.

Reinigungs- und Desinfektionsempfehlungen für Philips AED:

  • Reinigungsmittel auf ein weiches, fusselfreies Tuch auftragen oder ein Einwegtuch verwenden. Das Tuch oder Wischtuch sollte gesättigt sein, aber nicht tropfen.
  • Wischen Sie das Reinigungsmittel über die gesamte Aussenfläche und den Bildschirm des Geräts.
  • Desinfektionsmittel auf ein weiches, fusselfreies Tuch auftragen oder ein Einwegwischtuch verwenden. Das Tuch oder Wischtuch sollte gesättigt sein, aber nicht tropfen.
  • Desinfektionsmittel über die gesamte Aussenfläche des Geräts wischen.

Geeignete Reinigungs- und Desinfektionsmittel für Laien-Defibrillatoren von Philips:

Im Folgenden sind für jedes Philips-Gerät zugelassene Methoden und Mittel aufgeführt, die mit der WHO und der CDC übereinstimmen:

Reinigen des Defibrillators bei Corona und Covid-19 Bedingungen

Klicken Sie zur Vergrösserung auf die Graphik.

Eine vollständige Liste normaler Reinigungsanweisungen finden Sie in der Gebrauchsanleitung für Ihr Philips-Gerät (oben genannte Modelle).

Achtung:

Bitte stellen Sie die von Philips empfohlenen Listen der Reinigungs- und Desinfektionsmittel der Abteilung für Infektionskontrolle des Krankenhauses zur Verfügung. Informieren Sie die Leistungserbringer im Gesundheitswesen darüber, dass die Verwendung von Mitteln, die nicht auf den von Philips empfohlenen Listen stehen, den Kunststoff beschädigen, Risse entstehen lassen und einen Austausch des Geräts erforderlich machen können.

Referenzen:

World Health Organization (WHO). Infection prevention and control during health care when novel coronavirus (nCoV) infection is suspected: Interim Guideance (PDF)

Interim Clinical Guidance for Management of Patients with Confirmed Coronavirus Disease (COVID-19): Centers for Disease Control

rettungskette.ch und Defibrillatoren AED von Philips

Reavita AG, Betreiber von rettungskette.ch, ist der einzige, von Philips autorisierte Vertragspartner in der Schweiz und dies seit dem Jahr 2000.

Video: Demonstration eines Defibrillators in deutsch

Video wie Defibrillator nutzen

Ein deutscher Feuerwehrmann erklärt und demonstriert einem Journalisten den Laien-Defibrillator (Modell: “Philips Heartstart Frx)

Fazit des Feuerwehrmanns, eines medizinischen Laien: “Man kann nichts falsch machen”

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