Arbeitskollegin in Landgemeinde gerettet

Anfahrt Rettungsdienst o. Ambulanz in der Schweiz zwischen Telefon und Ankunft

Eine 49-jährige Mitarbeiterin einer Schweizer Unternehmung mit rund 180 Mitarbeitenden erlitt einen Herzstillstand am Arbeitsplatz (Name ist uns bekannt). Die Ersthelfer, ihre Kollegen, haben 3 Schocks mit dem Philips HeartStart Defibrillator abgegeben. Sie konnten die Patientin dem Rettungsdienst lebend übergeben!

Die Ambulanz traf nach ca. 10 Minuten ein. Das heisst, ohne den Einsatz der Laien vor Ort mit dem Defibrillator AED wären die Überlebenschancen schlecht gewesen. Nun aber befindet sich die Patientin bereits auf dem Weg der Besserung.

10 Minuten zwischen Anruf und Eintreffen der Ambulanz? Das ist nicht überdurchschnittlich lang, 10 bis 12 Minuten beträgt der schweizerische Durchschnitt. Ein sehr guter Wert, aber bei Herzstillstand nicht schnell genug.

Je nach Ort (Stadt/Land), Tageszeit (Stau, Bahnschranke…), Wetter und Anzahl gemeldeter Notfälle kann die Anfahrtszeit unterschiedlich lang sein. In diesem Falle handelte es sich um eine Gemeinde mit rund 3000 Einwohnern in der Agglomeration einer grösseren Deutschschweizer Stadt. Die normale Fahrzeit zwischen dem Standort des Rettungsdiensts und dem Firmensitz beträgt in diesem Fall laut Routenplaner 30 Minuten.

Es ist sehr erfreulich, dass sich die Firma mit der Schweizer Reavita AG – Anbieter von rettungskette.ch – rechtzeitig vorbereitet hat. Und es war doppeltes Glück: Der lebensrettende Defibrillator wurde erst kurz vor der Rettung bereitgestellt!

Bereiten auch Sie Ihre Firma und Ihre Mitarbeitenden rechtzeitig und professionell vor:

Oder kontaktieren Sie via Chat oder Telefon 044 466 80 66.

 

(Foto: Stefanie Kroos, Stau, CC BY-SA 2.0)

First Responder defibrillieren mit Rettungskette.ch/Reavita

In Genf sind Defibrillatoren AED von Philips Teil der Rettunskette und des First-Responder-Programms wie im Kanton Tessin

Gleich zwei Mal publizierten Medien Artikel über Kunden von Reavita, dem Betreiber von rettungskette.ch. In Genf startet ein First-Responder-Programm namens “Save a Life” nach dem Vorbild des Kantons Tessin. An diesem vorbildlichen Programm waren wir von Anfang an beteiligt. Das Foto zum Artikel aus Genf zeigt einen der bei uns erworbenen Laien-Defibrillatoren in einer sicheren Box in Genf. Beides ist im AED-Shop online verfügbar – mit Schweizer Service und Garantieleistungen.

Der zweite Artikel stammt vom Bodensee, aus der Region Arbon: Dort fand eine Schulung statt, wie man bei einem Herzstillstand reanimiert und den Philips Defibrillator AED nutzt. Bemerkenswert: Das Gerät wurde von Sponsoren zur Verfügung gestellt. Wir helfen Ihnen gerne mit Rat und Tat auch dabei, einen AED zu spenden.

Herzstillstand: In einer Schweizer Bank mit Defibrillator gerettet

Rettung bei Herzstillstand in Bank Filiale in der Schweiz

Seit der Firmengründung im Jahr 2000 erhalten wir regelmässig Mails wie das Nachfolgende. Und auch diese ganz aktuelle Nachricht einer Schweizer Bank freut uns sehr!

“In der Filiale (Name ist uns bekannt) musste heute Morgen der Defibrillator bei einem Kunden eingesetzt werden. (Soviel ich weiss, mit Erfolg!). Damit der Defibrillator für den nächsten Einsatz wieder bereit steht, bitte ich Sie, für die Niederlassung so schnell wie möglich neue Pads und Batterie zu bestellen.”

Es ist der aktuellste Beweis, dass medizinische Laien mit einem laiengerechten Defibrillator von Philips Leben retten!

Warum der Defibrillator zentrales Element der Schweizer Rettungskette ist? Wir haben die wichtigsten Fakten über Herzstillstand und frühe Defibrillation für sie zusammengestellt.

Sie evaluieren eine Beschaffung? Sie finden die zentralen Kriterien für den Entscheid hier.

 

(Foto: “Smiling Laughing Woman”, S. Depolo, CC by 2.0)

Auf der Schweizer Skipiste mit Defi gerettet

Herzstillstand auf Schweizer Ski Piste: Mit Defibrillator gerettet bevor Rega kam

Kurz vor Jahresende brach ein Skifahrer auf einer Zentralschweizer Piste zusammen. Zwei Patrouilleure holten darauf den Defibrillator AED FRx im Sanitätszimmer und erreichten knapp
5 Minuten später den Patienten. Sie mussten 3 Schocks abgeben. Als später der Rega-Helikopter eintraf, hatte der Reanimierte bereits wieder einen Kreislauf.

Laut dem Bericht des Pistenchefs haben sich “beide Retter sehr positiv über den FRx geäussert” und auch er finde, dies sei “ein Super-Gerät.” Das Philips-Modell ist im Rettungskette.ch-Shop zum Kauf verfügbar oder im Service-Mietmodell. Bitte beachten Sie, dass Reavita, Betreiber von rettungskette.ch, einziger von Philips autorisierter AED-Partner in der Schweiz ist.

Aussergewöhnliche Merkmale des Philips HeartStart FRx

  1. Schnee? Pfütze? Regen? Leitender Untergrund? Der FRx kann immer gefahrlos eingesetzt werden.
  2. Sie sind unsicher, ob ein Herzstillstand vorliegt? Egal, bringen Sie die Elektroden in jedem Fall an. Eine Pulskontrolle ist ebenso unnötig. Die Philips-Bedienungsanleitung schreibt keine Einschränkungen für Helfer vor.
  3. Auch ein implantierter Herzschrittmacher behindert nicht bei der Lebensrettung.

Fazit: Bei Philips AED muss niemand die Bedienungsanleitung lesen, um ein Leben zu retten. Und der Helfer geht kein Risiko, weder für sich noch für das Opfer. Vergleichen Sie die Bedienungsanleitungen anderer Hersteller und überzeugen Sie sich selbst von den aussergewöhnlichen Eigenschaften von Philips AED.

(Foto: “Flumserberg, Switzerland, Ski Area” by martin_vmorris. CC by-sa 2.0)

Wann sind BLS-Kurse in Schweizer Schulen sinnvoll?

BLS Kurs in Schweizer Schulen sind sinnvoll sagen Ärzte in einem Fachartikel

Unter dem Titel „Früh übt sich…“ fasst ein lesenswerter Artikel in der „Schweizerischen Ärztezeitung“ den aktuellen Wissensstand zum Thema Basic Life Support (BLS) und Schule zusammen. Auch Erkenntnisse aus der Schweiz fliessen in die Analyse ein. Insbesondere der Kanton Tessin wird aufgeführt: „Hier konnte die allgemeine Überlebensrate auf fast 20% und im Fall eines defibrillierbaren Herzrhythmus sogar auf über 50% gesteigert werden. Diese mehr als überdurchschnittliche Zahl wurde unter anderem auch durch die Schulung in der 8./9. Klasse erreicht“, so die Autoren.

Auch Reavita, Betreiber von rettungskette.ch, ist im Tessiner Projekt seit den Anfängen involviert.

Der Artikel mit einer Analyse des Ist-Zustandes von BLS-Kursen in der Schweiz und speziell in Schulen ist online verfügbar.

Schiffe auf dem Zürichsee sind mit AED ausgerüstet

Wir freuen uns, dass wir die Zürichsee-Schifffahrtsgesellschaft (ZSG) mit rund 20 Defibrillatoren AED ausrüsten dürfen.

Tritt während einer Schifffahrt ein Herznotfall auf, so hat die Ambulanz keine Chance, innert Minutenfrist einzutreffen. Und der Zeitfaktor ist überlebenswichtig: Jede Minute ohne Hilfe senkt die Überlebensrate eines Opfers um 7 – 10 %. Kann hingegen ein Defibrillator/AED kombiniert mit CPR (Herzmassage) eingesetzt werden, so steigt die Wahrscheinlichkeit zu überleben sehr stark.

Die ZSG hat sich und die 1,2 Millionen Fahrgäste, die jedes Jahr eine Schifffahrt geniessen, optimal vorbereitet.

Das Unternehmen entschied sich für das Modell Philips HeartStart HS1. Der automatische externe Defibrillator (AED) hat sich tausendfach bewährt in Händen von Laien, welche das Leben eines Opfers retten konnten. Ein Schweizer Beispiel zeigt dies.

Der „HS1“ ist auch der meistverkaufte Defibrillator weltweit. Reavita, Betreiber von rettungskette.ch, ist der einzige von Philips autorisierte Vertragspartner in der Schweiz und kann den entsprechenden Support gewährleisten. Es ist auch ein spezielles Rundum-Sorglos-Paket für diesen AED verfügbar.

 

(Foto: R. Camboin, Storm, CC BY-ND 2.0)

Studie: Defibrillatoren können auch Kindern helfen, einen Herzstillstand zu überleben

Kinder müssen und können mit AED Defibrillator gerettet werden.

Auch Kinder jeden Alters können einen Herzstillstand erleiden und daran sterben. Und Kinder können defibrilliert werden von Laien mit einem Defibrillator AED.

Die Non-Profit-Organisation American Heart Association (AHA), die auch mehrere weltweit sehr angesehene medizinische Fachzeitschriften herausgibt, hat neue Studienresultate zur Defibrillation bei Kindern publiziert.

Die Resultate zusammengefasst: Kinder, die von einem zufällig anwesenden Ersthelfer mit einem AED behandelt wurden, hatten eine Überlebensrate von 29,1 Prozent, verglichen mit 23,7 Prozent bei Kindern, die nicht defibrilliert werden konnten. Die Raten variierten je nach Alter, wobei Kinder zwischen 12 und 18 Jahren bessere Ergebnisse erzielten als jüngere Kinder.

Ein AED wurde in 10,3 Prozent der Fälle verwendet, die Raten variierten jedoch zwischen den Altersgruppen. Bei 2,3 Prozent der Säuglinge wurden von Laien Defibrillatoren eingesetzt, um zu helfen. Mit zunehmendem Alter wurde der AED häufiger eingesetzt: Bei 8,3 Prozent der Opfer zwischen 2 und 5 Jahren; bei 12,4 Prozent bei Opfern zwischen 6 bis 11 Jahren; und bei 18,2 Prozent der 12- bis 18-Jährigen.

Verfügbarkeit und Ängste als Problem

Warum setzen Ersthelfer bei Säuglingen weniger einen AED ein als bei Teenagern? Es geht nicht um medizinische Gründe, deutet die Studie an. Es ist eine Frage des Orts und der Psychologie: Ältere Kinder werden mit grösserer Wahrscheinlichkeit durch einen Passanten defibrilliert, weil sie an einem Ort zusammenbrechen, wo ein AED vorhanden ist. Dies zum Beispiel in einer Schule, sagte die leitende Forscherin der Studie, Dr. Heather Griffis, Direktorin der Healthcare Analytics-Abteilung im Kinderkrankenhaus von Philadelphia.

Aber auch die Psychologie könnte grossen Einfluss haben: Passanten könnten Angst haben, einen Defibrillator bei Säuglingen und Kindern im Vorschulalter zu verwenden. Dies aus Angst, sie zu verletzen, sagte der leitende Forscher der Studie, Dr. Joe Rossano, ein pädiatrischer Kardiologe am Children’s Hospital von Philadelphia. “Wenn ein Kind einen Herzstillstand hat, ist dies beängstigend”, sagte Rossano. “Die Leute wollen nichts falsch machen. Aber alles, was sie tun, wird hilfreich sein.”

Über Defibrillation und AED bei jungen Opfern
Mit den Defibrillatoren AED von Philips, die auf rettungskette.ch erhältlich sind, können medizinische Laien, ob Eltern, Lehrer oder Polizisten, auch Leben von Säuglingen retten. Für Kinder unter 8 Jahren sind je nach AED-Modell innovative Kleinkinder-Elektroden oder ein spezifischer Schlüssel (AED FR3) und alternativ zum AED Frx verfügbar.

Laut der Mitteilung der AHA (Webseite der Penn State University) analysierten die Wissenschafter Statistiken in einer nationalen US-Datenbank zu 971 Herzstillständen bei Kindern unter 18 Jahren, die zwischen Januar 2013 und Dezember 2017 ausserhalb eines Krankenhauses stattfanden.

Zwei neue Studien: Öffentliche AED sind kostengünstig und wirkungsvoll

Neue wissenschaftliche Studien aus Europa und Asien belegen Wirksamkeit öffentlicher AEDs bei Überlebensrate und neurologischem Ergebnis und Kosteneffizienz

Öffentlich automatisierte externe Defibrillatoren (AEDs) sind kostengünstig bei ausserklinischem Herzstillstand und mit besseren Ergebnissen verbunden, wie zwei Studien belegen, die auf der Jahrestagung der „American Heart Association“ vorgestellt werden.

Dies meldet die US-Website für Kardiologie, „The Cardiology Advisor“

Die erste Studie: Lars W. Andersen, M. D., M. P. H., Ph.D. vom Forschungszentrum für Notfallmedizin in Arhus, Dänemark, und Kollegen verglichen die Kosteneffizienz öffentlich zugänglicher AEDs mit derjenigen, wenn keiner verfügbar ist. In ihrer Analyse gingen sie von einer relativen Steigerung der Überlebensrate um 52 Prozent bei Entlassung aus dem Krankenhaus aus. Die neurologischen Ergebnisse bei Anwendung des AED waren dabei günstig.

Zudem machten die Forscher eine gesundheitsökonomische Analyse basierend auf dem üblichen Konzept von „qualitätskorrigierten Lebensjahren“ (englisch „quality-adjusted life year“ oder QALY). Auch hier sind die Resultate positiv. Die Forscher fanden heraus, dass die Kein-AED-Strategie 1,63 QALYs zu einem Preis von 42’757 USD zur Folge hatte. Mit der AED-Verfügbar-Strategie wurden weitere 0,26 QALYs erzielt, was die Kosten um jeweils 13’793 USD pro Person erhöhte. Das inkrementelle Kosten-Nutzen-Verhältnis betrug 53’797 USD pro QALY, die dank der AED-Strategie gewonnen werden konnten. Die Platzierung von AEDs blieb auch an Orten, an denen ein Herzstillstand relativ selten ist, kostengünstig.

“Es sind Kosten, die im Allgemeinen als angemessen betrachtet werden.” (American Heart Association)

Die zweite Studie: Takefumi Kishimori, M.D., von der Kyoto-Universität in Japan, und seine Kollegen untersuchten die Auswirkungen des Einsatzes von öffentlich zugänglichen AED bei Patienten im öffentlichen Raum. Von 1‘743 erwachsenen Patienten, die aus dem Register der Stadt Osaka stammten und vor der Ankunft des medizinischen Personals an öffentlichen Orten einen Herzstillstand hatten, erhielten 336 Opfer (19,3 %) einen AED-Pad aufgeklebt. Fast 30 % dieser Patienten überlebten mit einem günstigen neurologischen Ergebnis. Im Vergleich dazu überlebten nur 9,7 Prozent der Patienten ohne AED-Einsatz.

Bestätigung früherer Studien

„Die Forschungsergebnisse unterstützen die breite Verbreitung öffentlicher AEDs in den Vereinigten Staaten und ähnlichen Ländern“, so die „American Heart Association“.

Die Ergebnisse bestätigen sich auch in der Schweiz, dies zeigt der Kanton Tessin mit einem Public-Access-Programm, das mit Reavita als Partner aufgebaut wurde.

Rettungskette unvollständig, Schweizer Teenager stirbt

Ein 14-jähriges, herzkrankes Bündner Mädchen stirbt laut Medien „nur wenige Schritte von einem Spital entfernt“ im schweizerisch-italienischen Grenzgebiet an einem Herzstillstand. Ihr Tod ist die Folge einer Verkettung von tragischen Umständen und Unterlassungen:

  • die Familie hatte offenbar keinen BLS-CPR-Kurs besucht
  • die Sanitäter in der Ambulanz kommen sehr rasch, aber ihre Herzdruckmassage genügt nicht als Reanimation
  • in der Ambulanz und im sehr nahen norditalienischen Regionalspital gibt es keinen Defibrillator AED (laut Medienbericht eine lokale Sparmassnahme)
  • am Sonntag hat kein Notarzt Dienst
  • der einzige Rettungshelikopter der Region ist bereits im Einsatz, es muss ein Helikopter aus grosser Distanz anfliegen.

Daraus lassen sich 4 sinnvolle Massnahmen ableiten:

  1. bei herzkranken Familienmitgliedern oder Mitarbeitenden sollte man einen BLS-CPR-Kurs absolvieren
  2. die Anschaffung eines kleinen, leichten Defibrillators AED ist für Privat-Haushalte unter Umständen bedenkenswert
  3. ein Defibrillator AED wird als zentrales Glied jeder Schweizer Rettungskette empfohlen
  4. auf Ebene Gemeinde/Kanton muss eine lokale, funktionierende Rettungskette aufgebaut werden. Der Kanton Tessin macht dies mit Reavita als Partner beispielhaft und mit viel Erfolg vor.

Eine Überlebensgarantie gibt es bei einem Herzstillstand nicht. Aber die Überlebenschancen eines Opfers steigen dank Schulungen von Laien und dem raschen Einsatz eines laiengerechten Defibrillators AED markant, das zeigen sämtliche wissenschaftliche Studien.

(Quelle/Screenshot: ‚Blick‘ vom 24.10.2018)