Eine aktuelle Studie zur Notfallinfrastruktur der Schweiz – insbesondere die Verteilung von Defibrillatoren – zeigt klar: Es genügt nicht, lediglich geografische Aspekte zu berücksichtigen. Für eine gerechte, lebensrettende Gesundheitsversorgung ist es wichtig, die Lebenswirklichkeit bei Tag und Nacht umfassend zu analysieren.
Nur etwa ein Drittel der Bevölkerung in der Schweiz hat Zugang zu einem AED (Automatisierter Externer Defibrillator) innerhalb von 300 Metern mit 24-Stunden-Zugang. Dies obwohl der Defibrillator ein Leben retten könnte. Dies zeigt eine aktuelle Studie der Universität Luzern.
Die Situation bzgl. AED Standorte in der Schweiz ist besonders kritisch in zwei sehr unterschiedlichen Räumen: den urbanen Zentren und den ländlichen und Agrar-Gemeinden.
AED-Zugang in der Stadt
In städtischen Gebieten sind lokal zwar viele Geräte vorhanden, jedoch befinden sich viele AED in Gebäuden mit eingeschränktem Zugang. Dazu gehören speziell Bürogebäude oder Einkaufsmöglichkeiten, die nachts und an Wochenenden abgeschlossen sind. Zudem gibt es Lagen, in denen bis zu 40 AED denselben Bereich abdecken, während angrenzende Viertel keinen Zugang haben. Eine hohe Dichte an Geräten oder aktuelle AED-Standortkarten garantieren also nicht, dass sie im Notfall auch erreichbar sind.
AED-Standorte in ländlichen Gebieten
In ländlichen Gebieten, wo die Eintreffzeiten von Rettungsdiensten besonders lang sind, wären speziell viele AED nötig – aber kaum vorhanden. Entscheidend ist gleichzeitg die gute Planung der Standorte und eine an den Raum angepasste Strategie, welche die tatsächliche Lebensrealitäten abbildet.

Reavita AG, Betreiberin von rettungskette.ch, hat als Co-Initiantin das bis heute schweizweit vorbildliche Programm des Kantons Tessin mitgeprägt und darauf basierend AED-Lösungen entwickelt, die sich seit Jahrzehnten in Gemeinden und bei Unternehmungen bewähren. Detail-Informationen
Neben Remote-Überwachung, Schulungen und Schweizer Service sind auch Mietlösungen mit Service-Wartung verfügbar. Detail-Informationen
Nutzen Sie diese Kompetenzen im Sinne des Studien-Fazit: «Versorgungsgerechtigkeit erfordert keine flächendeckende Gleichverteilung, sondern eine raumangepasste Strategie».